Markenbotschafter

Dr. phil. Arnd Zschiesche

Dr. Arnd Zschiesche, oft als Deutschlands Markenexperte Nr. 1. bezeichnet, ist ein Fan besonderer Uhren und klassischer Citroën-Fahrzeuge. Seit über 20 Jahren sorgt der Soziologe dafür, dass Marken auf Basis ihrer einmaligen Leistungshistorie geführt werden: Mit eigener Spezifik in die Zukunft… Nahezu 20 Jahre kennt er ein einmalig tickendes Marken-Kleinod, randvoll mit Expertise und Enthusiasmus – Georg-Kramer und Sezgin Yavuz verkörpern für ihn kongenial die Mixtur aus Sensibilität, Überzeugung und Demut, die es benötigt um eine Marke erfolgreich durch die Zeit zu führen und dabei ihre Besonderheit zu bewahren. Mancher Global Brand Manager könnte in der Gertigstraße 25 mehr über Markenführung lernen als auf jedem Branchen-Kongress oder Konzern-Meeting.

Ich war wohl im ersten oder zweiten Semester meines Studiums der Markensoziologie in Hamburg, es ist also einige wenige Jahre her. Wenn ich damals mit dem Fahrrad von der Vorlesung nach Hause fuhr, führte mein Weg mich durch die Gertigstraße in Winterhude. Dort fiel mir sofort ein kleines Geschäft mit einer leuchtend gelben Markise ins Auge, welches meiner Überzeugung nach jedem Menschen mit Sinn für das Besondere sofort ins Auge fallen muss. Ich weiß nicht, wie oft ich im Anschluss an meine Entdeckung abends vor dem Schaufenster stand und mir diese Auslage ansah, die mich faszinierte: Ein wenig aus der Zeit gefallen, mit viel Liebe bis ins kleinste Detail angeordnet, fast wie ein Gärtchen, in dem immer wieder kleine Details verändert werden. Uhrenmarken hatten mich immer schon interessiert, hier im Schaufenster gab es Marken von denen ich noch nie etwas gehört hatte… Es dauerte dennoch Monate, bis ich mich erstmals traute diesen „Uhren-Gral“ zu betreten, so groß war mein Respekt – und Geld für derlei Preziosen besaß ich auch keines. Das Klingeln der Türglocke als ich das erste Mal eintrat, ist bis heute für mich untrennbar mit diesem Ort verbunden. Ich hatte mir vorher zwei Fragen für diesen aufrechten Herren überlegt, den ich durch die Scheibe mehrfach beobachtet hatte, ich wollte ihm damit zeigen, dass ich etwas Ahnung besaß… ich kam nie zu meiner zweiten Frage, ich weiß auch die erste nicht mehr: Georg Kramer schenkte mir nonchalant eine umfassende Einführung in die gesamte Welt der automatischen Uhren und ihrer Technik, bis mein Kopf sich vor lauter „Komplikation“ und „Unruh“ nur noch drehte (keine Gangreserve mehr). Übrigens reparierte er danach auch alle meine günstigen Quarzuhren mit Engagement und ohne Berührungsängste. Seit jenem Tag tickt mein Herz für diesen im besten Sinne uhrenverrückten Meister und seinen kongenialen Partner Sezgin Yavuz. Ich stehe übrigens heute immer noch gerne spät am Abend mit meinem Fahrrad vor der Auslage und schaue nach den neuen kleinen und großen Dingen im filigranen Kramer-Universum. Nicht selten brennt dann in der Werkstatt noch das Licht…

Ich war wohl im ersten oder zweiten Semester meines Studiums der Markensoziologie in Hamburg, es ist also einige wenige Jahre her. Wenn ich damals mit dem Fahrrad von der Vorlesung nach Hause fuhr, führte mein Weg mich durch die Gertigstraße in Winterhude. Dort fiel mir sofort ein kleines Geschäft mit einer leuchtend gelben Markise ins Auge, welches meiner Überzeugung nach jedem Menschen mit Sinn für das Besondere sofort ins Auge fallen muss. Ich weiß nicht, wie oft ich im Anschluss an meine Entdeckung abends vor dem Schaufenster stand und mir diese Auslage ansah, die mich faszinierte: Ein wenig aus der Zeit gefallen, mit viel Liebe bis ins kleinste Detail angeordnet, fast wie ein Gärtchen, in dem immer wieder kleine Details verändert werden. Uhrenmarken hatten mich immer schon interessiert, hier im Schaufenster gab es Marken von denen ich noch nie etwas gehört hatte… Es dauerte dennoch Monate, bis ich mich erstmals traute diesen „Uhren-Gral“ zu betreten, so groß war mein Respekt – und Geld für derlei Preziosen besaß ich auch keines. Das Klingeln der Türglocke als ich das erste Mal eintrat, ist bis heute für mich untrennbar mit diesem Ort verbunden. Ich hatte mir vorher zwei Fragen für diesen aufrechten Herren überlegt, den ich durch die Scheibe mehrfach beobachtet hatte, ich wollte ihm damit zeigen, dass ich etwas Ahnung besaß… ich kam nie zu meiner zweiten Frage, ich weiß auch die erste nicht mehr: Georg Kramer schenkte mir nonchalant eine umfassende Einführung in die gesamte Welt der automatischen Uhren und ihrer Technik, bis mein Kopf sich vor lauter „Komplikation“ und „Unruh“ nur noch drehte (keine Gangreserve mehr). Übrigens reparierte er danach auch alle meine günstigen Quarzuhren mit Engagement und ohne Berührungsängste. Seit jenem Tag tickt mein Herz für diesen im besten Sinne uhrenverrückten Meister und seinen kongenialen Partner Sezgin Yavuz. Ich stehe übrigens heute immer noch gerne spät am Abend mit meinem Fahrrad vor der Auslage und schaue nach den neuen kleinen und großen Dingen im filigranen Kramer-Universum. Nicht selten brennt dann in der Werkstatt noch das Licht…

Zodiac Ltd. Le Locle, Cal. 38

Dr. phil. Arnd Zschiesche trägt eine 70er Jahre Zweizeiger Handaufzugsuhr der 1882 gegründeten Marke Zodiac mit dem Caliber 38 der gleichnamigen Schweizer Spezialuhrenwerkstatt aus Le Locle. Der Gründer Ariste Calame, Sohn eines Uhrmachers und Gutsbesitzers, war erfüllt von dem Ziel, die präziseste Uhr, die es je gab, zu kreieren. Das Streben nach Präzision zahlte sich kurze Zeit später aus. Zodiac wurde zur offiziellen Uhr der Schweizer Bahn.

Fotos by David Goltz

Exposition Montres

Erlesene Zeitmesser des Rennsports, GMT Chronograpen, Vintage Chronographen und viele erstklassig erhaltene Armbanduhren erwarten Sie in der Exposition Montres, der Uhrenausstellung im Rahmen des Georg Kramer Cups. Lassen Sie sich schon jetzt mit unseren Highlights der kommenden Ausstellung 2019 in Stimmung versetzen.

Exposition Montres

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